21.09.2017 Vernissage „Die VERSCHOLLENEN“ – Kunstmuseum Hersbruck

„DIE VERSCHOLLENEN“

Eröffnung im KMH

Donnerstag, 21. September 20 Uhr

Meine Diss zur Kunst der „Verschollenen Generation“ liegt schon einige Jahre zurück. Die Künstler der Weimarer Republik hatten sein schweres Los: Zuerst die Wirtschaftskrisen der 20er Jahre, danach folgten Observation und nicht selten Ausstellungsverbot in der Zeit des Nationalsozialismus. Zahlreiche Werke kamen abhanden – sei es, aufgrund der Maßnahme „Säuberung der Museen“ 1937, sei es durch Kriegszerstörung.

Die zahlreichen, heute vergessenen Künstler wieder bekannt zu machen, nimmt sich die Hersbrucker Ausstellung „Die VERSCHOLLENEN“ vor. Das Museum zeigt Werke von Fritz Burkhardt (Hersbruck/München), Eduard Aigner (Hersbruck/München), Eitel Klein (Ellingen/Nürnberg/München), Erich Kohout (Dresden/Nürnberg/München) sowie Ernst Pflaumer (Hersbruck/Hohenstadt/Berlin).

Darüber hinaus wird die 1937 eingeweihte Rathausfassade von Hersbruck vorgestellt, die ein Gemeinschaftswerk von Erich Kohout und Eitel Klein gewesen ist. Das Bildnis war das „größte Fresko Nordbayerns“, doch 1945 von bis heute unbekannten Tätern zerstört. Die Brandstifter wollten Dokumente und die verräterische Hakenkreuzfahne an der Fassade vernichten… Die Geschichte des Rathauses und die Gemälde der beiden Künstler wird erstmals in Hersbruck anhand von Dokumentarfotos sichtbar gemacht!

Herzliche Einladung!
Birgit Rauschert & das Team des Hersbrucker Kunstmuseums